Donnerstag, 5. Februar 2015

Ausgebrannt.

Jeder Tag bedeutungslos
Zu lange sinnlos gerannt
Nicht hell genug gebrannt
Lass mich doch los

Schleppen von Tag
zu Tag um doch am Ende
meine rissigen Hände
einen Haufen Steine trag

Zündet ein Streichholz an
um innerlich zu Aschen
ersticke am eigenen Lachen
Endlich mit Sterben dran?


Freitag, 16. Januar 2015

Stillstand.

Niemals vorwärts
Mich im Kreise drehen.
Niemals rückwärts
Auf der Stelle stehen.

Niemals Teil sein
Kein Mensch für mich.
Niemals allein sein
Brauche zum Sein dich.

Niemals Sinn sehen
in jedem einzelnen Tag
Niemals verstehen
Die Leere in mir trag.

Niemals loslassen
meine perfekten Menschen.
Niemals hassen
immer um sie kämpfen.

Mittwoch, 14. Januar 2015

Der Schlüssel.

Kreuzungen vor mir
Fühle es von Innen Lähmen
Gehe mit mir oder dir?
Erlaubnis es zu Zähmen.

Kann ich nun laufen?
So oft hingefallen
Nur ein wehrloser Haufen
der versuchte zu gefallen.

Immer nur eine Zahl
Darf ich nun hoffen?
Leben unendlich kahl
der Käfig endlich offen.

Darf ich nun fliegen?
Aus der eigenen Kraft
mich nicht länger bekriegen
Wann ist es geschafft?

Gerne in der Lage
ich zu sein, ohne dich
an einem bunten Tage
Da sehe ich mich.

Montag, 29. Dezember 2014

Vom 29.11.14: Gedanken

Kommen und gehen
Bleiben niemals stehen
Hören nie auf zu drehen
Einen Mord begehen

Lassen niemals los
Gehen auf mich los
Werden nur riesengroß
Spenden keinen Trost

Bin so zukunftslos
Dazu noch hoffnungslos
Immer und  immer kraftlos
Machen mich komplett ziellos

Tag und Nacht quälen mich
Kreisen dann um dich
Und das Leben an sich

Und jetzt verschwinde ich.

Vom 29.10.14: Ewige Monotonie

Realität unendlich fern
Menschen unendlich fern
Liebe unendlich fern
Verstand unendlich fern

Habe keinen Platz auf der Welt
Habe keinen Sinn auf der Welt
Habe kein Leben auf der Welt
Habe nichts was hält auf der Welt

Ich falle wieder und wieder
Ich sterbe wieder und wieder
Bin monoton wieder und wieder
Schwärze wieder und wieder

Stehe auf jeden Tag
Weiß nicht warum jeden Tag
Gleiche Gedanken jeden Tag

Innerlich lange tot jeden Tag.

Vom 09.10.14: Tot

Ich bin tot
Lange schon tot
Immer schon tot
Wäre lieber tot.

Alles entgleitet mir
Wo bin ich hier?
Gefangen in mir
Nur mein Körper hier.

Wann bin ich tot?
Meine Seele tot
Mein Wille tot
Alles bereits tot.

Keine Kontrolle mehr
Wo kommt Freude her?
Aus tiefstem Herzen
Nur noch Schmerzen.

Mein Körper nicht tot
Lächeln auch tot
Das Licht tot
Das Herz tot.

Mein ständiges Versagen
Kaum zu ertragen
Nun gib mich auf

Halte es nicht mehr aus.

Vom 25.09.14: Wozu

Käfig aus Zahlen
Hält mich fest
Käfig aus Qualen
Mich nicht sterben lässt

Immer nur weiter
Immer nur für dich
Immer nur weiter
Niemals für mich

Süßer Todeswunsch
Bitter in Gedanken
Wie sie sich immer
In mir zanken

Das alles nur für dich
Willst mich nicht.
Doch niemals für mich
Denn mich will ich nicht.

Wie lange noch?
So sinnlos sein.
Wie lange noch?
Näher der Erlösung sein.

Sonntag, 28. Dezember 2014

Verloren in mir.

Wo bin ich?
Große weite Welt
Wo bin da ich?
Zu klein für die Welt.

Ein graues Gesicht
Niemals besonders
Suche nach Licht
Wäre gern woanders.

Nicht hier, dort.
Nicht nah, fern.
Wo ist mein Ort?
Wäre so gern.

Handlung voller Fehler
Was ist richtig?
Ich voller Fehler.
Bin niemals richtig.

Ewig langer Kampf.
Ständig durcheinander.
Innerlicher Kampf.
Kann nicht miteinander.

Auf und ab.
Gefühl von Versagen.
Keine Luft mehr hab.
Wollte etwas sagen.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Verlass mich (nicht).

So leicht vergessen
So leicht ersetzt
In mein Herz gefressen
Mich unendlich verletzt.

Bitte geh nicht
Mir Mühe geben
Bitte liebe mich
Kann alles geben.

Komm nicht zu nah
Werde nur verletzen
Nicht mehr da
Nur wieder ersetzen.

So unkontrolliert
Brauche dich
Alleine probiert
Doch hasse mich.

Wieder wegstoßen
Um wieder festzuhalten
Und wieder stoßen.
Kann nicht halten.

Verlass mich nicht.
Bin nie genug
Doch brauche dich
"Ich" ist nie genug.



Donnerstag, 11. September 2014

Erdrückt.

Ich bin so schwer
Alles ist so leer
Will nur tot sein
Wäre gerne dein.

Und Zeit erschlägt
Wie man das erträgt
unbeantwortete Frage
einer dieser grauen Tage.

Wann hört es auf
dieser ewige Lauf
schon lange außer Atem
ein nicht endendes Warten.

Höre ein lautes Schweigen
Wärme zu Ende neigen
Und das stumme Schreien
Dunkelheit weiter gedeihen.

Friss mich endlich
bin nicht mehr menschlich
Nicht mehr als eine Hülle
Seit Jahren nicht mehr fülle.