Nicht mehr
als ein Hauch
und mein Bauch
so leer.
Knochen sind
alles das zählt
habe gewählt
den Wind.
Ich fliege
zerbrechliches Herbstblatt
das Gesicht matt
was ist Liebe?
Kein Lachen
helle Töne fort
mal hier mal dort
Lebendiger Tod.
Produzierte Leiche
wie lange dauert es
bis ich sterbe
oder euch reiche?
Oder: der prasselnde Regen der Seele, der nie aufhört. Der Weg der ins Leere führt.
Dienstag, 5. August 2014
Mittwoch, 30. Juli 2014
Buntes Grau
Grelle Farben
ziehen vorbei
einer erstrahlt
immergleiches Grau
So unscheinbar
So wunderbar
dann unbemerkt
immer du
Lautes Lachen
immer miteinander
stilles Durcheinander
stummer Schrei
Eine Auswahl
schöne Farben
niemand wählt
schwarzes Grau
Nun Gefangen
gläserne Stangen
zu farblos
im Farbenmeer
ziehen vorbei
einer erstrahlt
immergleiches Grau
So unscheinbar
So wunderbar
dann unbemerkt
immer du
Lautes Lachen
immer miteinander
stilles Durcheinander
stummer Schrei
Eine Auswahl
schöne Farben
niemand wählt
schwarzes Grau
Nun Gefangen
gläserne Stangen
zu farblos
im Farbenmeer
Freitag, 27. Juni 2014
Nichtsalles
Sprich
leiser, du quälst mich
lauter, ich hör dich
nicht, ich hasse dich
weiter, ich hasse mich
Bleib
hier, ich brauche dich
weg, ich kann nicht
stehen, atme mich
bei mir, gib mir licht
Lass
los, ich falle tief
mich, ich schreie leise
gehen, sie mich rief
es, drehe im Kreise
Sind
wir, du und ich?
tot, für immer
lebendig, erbärmlich
schwarz, ein Schimmer
leiser, du quälst mich
lauter, ich hör dich
nicht, ich hasse dich
weiter, ich hasse mich
Bleib
hier, ich brauche dich
weg, ich kann nicht
stehen, atme mich
bei mir, gib mir licht
Lass
los, ich falle tief
mich, ich schreie leise
gehen, sie mich rief
es, drehe im Kreise
Sind
wir, du und ich?
tot, für immer
lebendig, erbärmlich
schwarz, ein Schimmer
Sonntag, 20. April 2014
Erloschen
Das Licht ging aus
Ihre Haut brannte hell
viel zu schnell
aus dieser Hülle raus
An Wärme erfroren
An Schmerzen gestorben
wäre sie nie geboren
jetzt für immer verloren
Sie war so taub
Ihr Lachen war laut
Es wurde geklaut
zerfallen zu Staub
Ihre Haut brannte hell
viel zu schnell
aus dieser Hülle raus
An Wärme erfroren
An Schmerzen gestorben
wäre sie nie geboren
jetzt für immer verloren
Sie war so taub
Ihr Lachen war laut
Es wurde geklaut
zerfallen zu Staub
Montag, 20. Januar 2014
Freiheit
Oben stehe ich
alles so unfassbar klein
Himmel umgibt mich
die Welt war noch nie so rein
Kälte atmen
trotzdem Wärme spüren
Arme ausbreiten
Ein Vogel der fliegen lernt
doch stößt er auf Gitter
der schwarze Käfig fängt
ihn und er hängt
über der Freiheit.
Hörst du sein singen?
Ein Lied so traurig
Fühlst du ihn nach Luft ringen?
Er wollte nur frei sein.
alles so unfassbar klein
Himmel umgibt mich
die Welt war noch nie so rein
Kälte atmen
trotzdem Wärme spüren
Arme ausbreiten
Ein Vogel der fliegen lernt
doch stößt er auf Gitter
der schwarze Käfig fängt
ihn und er hängt
über der Freiheit.
Hörst du sein singen?
Ein Lied so traurig
Fühlst du ihn nach Luft ringen?
Er wollte nur frei sein.
Sonntag, 8. Dezember 2013
Kälte
Ein Lächeln auf den Lippen
Ein Glänzen in den Augen
sind alles nur Lügen
die nichts taugen
Tot. Erfroren.
an dieser Kälte
draußen so warm, erfroren.
Niemand da der Wärme schenkt
keiner da, der an mich denkt
ich spüre es
alles blau was rot war
der kälteste Tag des Jahres
er ist jeden Tag
er ist es, der mich mag
er ist es, der mich jagt.
Schnee fällt leise
erschöpft von der langen Reise
Berührung schmerzhaft
Wärme, jeder lacht.
Dienstag, 29. Oktober 2013
Fallen
Hälst du mich?
Ich brauche dich
Alles ohne Licht
Außer du.
Falle für einen Moment frei
es ist doch nichts dabei
und dann ist alles vorbei
wir zählen auf drei.
Was bin ich?
Fremdes Wesen, nichts wert
fühle mich weggesperrt
nichts von Bedeutung
kleine Schmerzen riesengroß
zieht sich zusammen
Dolch in Dunkelheit rammen
da ist deine Seele
bist du tot
und jetzt ist alles zu viel
rotes Leben tropft
zu lange gehofft
auf dich, auf mich
Halte die Kälte
umgibt mich
siehst du das Licht
bist du
Ich brauche dich
Alles ohne Licht
Außer du.
Falle für einen Moment frei
es ist doch nichts dabei
und dann ist alles vorbei
wir zählen auf drei.
Was bin ich?
Fremdes Wesen, nichts wert
fühle mich weggesperrt
nichts von Bedeutung
kleine Schmerzen riesengroß
zieht sich zusammen
Dolch in Dunkelheit rammen
da ist deine Seele
bist du tot
und jetzt ist alles zu viel
rotes Leben tropft
zu lange gehofft
auf dich, auf mich
Halte die Kälte
umgibt mich
siehst du das Licht
bist du
Sonntag, 27. Oktober 2013
Zerbrochen
Morgendliches Aufstehen
Dunkelheit
Erfasst den Raum
Ist das ein Traum?
Höre ein lautes Lachen
spüre stechende Schmerzen
da tief in meinem Herzen
ist das Leben verschwunden
Sehe sie alle, keiner sieht mich
Sie denken das bin ich
Wenn du mich sehen könntest
Wüsstest du, es bin ich?
Ist es egal, was ich tue?
Wann komme ich zur Ruhe?
Alles so schwer wie Blei
und so dunkel das Leben.
Würde jemand bemerken?
Menschen sind Ameisen
auf ewigen Reisen
die wir Leben nennen.
Letzter Atemzug
viele Erinnerungen.
keine Sorgen
bin jetzt bei dir, geborgen.
Dunkelheit
Erfasst den Raum
Ist das ein Traum?
Höre ein lautes Lachen
spüre stechende Schmerzen
da tief in meinem Herzen
ist das Leben verschwunden
Sehe sie alle, keiner sieht mich
Sie denken das bin ich
Wenn du mich sehen könntest
Wüsstest du, es bin ich?
Ist es egal, was ich tue?
Wann komme ich zur Ruhe?
Alles so schwer wie Blei
und so dunkel das Leben.
Würde jemand bemerken?
Menschen sind Ameisen
auf ewigen Reisen
die wir Leben nennen.
Letzter Atemzug
viele Erinnerungen.
keine Sorgen
bin jetzt bei dir, geborgen.
Sonntag, 22. September 2013
Sinn
Unsere Augen so leer
wir finden keinen Halt mehr
Niemand der uns einen Sinn gibt
und niemand der uns liebt
Ein kalter Winter, raubt jegliche Wärme
saugt Lebensfreude aus jedem Wesen
jetzt spürst du deinen Körper verwesen
er ist ohne Seele, sinnlose Existenz
Ein Leben voller Farbe
eine Seele voller Schwärze
wird zu einem Körper mit Narbe
eine tote Hülle ohne Leben
Jede Berührung so tödlich
so kalt, wärme schon lange erfroren
Wo ist das Licht?
Warum rettet ihr uns nicht?
Ihr könnt uns schon nicht mehr sehen
so zerfressen von der Dunkelheit
fühlen nichts mehr als Leid.
Was ist der Sinn dieses Lebens?
er stirbt aus mit unserer Seele
vermischt sich mit der inneren Leere
der geliebte Hass in uns
alles was noch spricht zu uns.
wir finden keinen Halt mehr
Niemand der uns einen Sinn gibt
und niemand der uns liebt
Ein kalter Winter, raubt jegliche Wärme
saugt Lebensfreude aus jedem Wesen
jetzt spürst du deinen Körper verwesen
er ist ohne Seele, sinnlose Existenz
Ein Leben voller Farbe
eine Seele voller Schwärze
wird zu einem Körper mit Narbe
eine tote Hülle ohne Leben
Jede Berührung so tödlich
so kalt, wärme schon lange erfroren
Wo ist das Licht?
Warum rettet ihr uns nicht?
Ihr könnt uns schon nicht mehr sehen
so zerfressen von der Dunkelheit
fühlen nichts mehr als Leid.
Was ist der Sinn dieses Lebens?
er stirbt aus mit unserer Seele
vermischt sich mit der inneren Leere
der geliebte Hass in uns
alles was noch spricht zu uns.
Montag, 12. August 2013
Regen
Regen läuft die Straße hinab,
und das Leben geht bergab.
Tropfen die fließen,
Rote, blaue, vor Schmerzen triefend.
Grade war die Straße so voll
ich war allein
jetzt ist sie leer, ich bin allein.
Verlassen sind sie, verlassen bin ich.
Ich vermisse
In der Nacht, in der Dunkelheit
Das Gefühl hat Macht, treibt mich
in Verzweiflung
Verschwunden der Sonnenschein
Verschwunden der Klang des Lachens
Leere, überall Leere.
Und die Tropfen sind so kalt, so warm
Rot das zu schwarz wird.
Tropfen werden Bäche
Warmes Lachen wie Sonnenschein
wird zu tristem Regen
Kühle Tropfen umarmen mich
Als Ersatz für dich
Deine Wärme ist fort
Geblieben bin ich, hier.
Alleine mit all dem Regen,
den vielen Bächen,
die kalt und doch so warm
mein Gesicht herunterfließen.
und das Leben geht bergab.
Tropfen die fließen,
Rote, blaue, vor Schmerzen triefend.
Grade war die Straße so voll
ich war allein
jetzt ist sie leer, ich bin allein.
Verlassen sind sie, verlassen bin ich.
Ich vermisse
In der Nacht, in der Dunkelheit
Das Gefühl hat Macht, treibt mich
in Verzweiflung
Verschwunden der Sonnenschein
Verschwunden der Klang des Lachens
Leere, überall Leere.
Und die Tropfen sind so kalt, so warm
Rot das zu schwarz wird.
Tropfen werden Bäche
Warmes Lachen wie Sonnenschein
wird zu tristem Regen
Kühle Tropfen umarmen mich
Als Ersatz für dich
Deine Wärme ist fort
Geblieben bin ich, hier.
Alleine mit all dem Regen,
den vielen Bächen,
die kalt und doch so warm
mein Gesicht herunterfließen.
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